top of page

Das Browser Mulitverse

Welcher Browser ist der sicherste, beste, schnellste? Nun, von dieser Vorstellung oder Wunsch müsst ihr euch leider verabschieden. Denn so einen gibt es nicht. Es gibt vielleicht jedoch den "Luke Skywalker" unter den Browsern, der versucht, die Macht ins Gleichgewicht zu bringen.





Beginnen wir also...



Google Chrome:


Der wohl am weitesten verbreitete Browser. Alle 14 Tage stellt Google Sicherheitsupdates zur Verfügung. Chrome verwendet auch das Sandboxing, wodurch der Zugriff auf das Web in einem sicheren Bereich ausgeführt wird - so ähnlich wie das Trainingsprogramm in der Matrix.

Was den Datenschutz betrifft... nun ja, es ist halt Google, und wir wissen, wie Google sein Geld verdient. Hier werden Benutzerprofile erstellt und an Google übertragen. Man kann dies zwar deaktivieren, aber das ist eigentlich nicht im Sinne von Google. Wenn ihr es dennoch deaktivieren möchtet, findet ihr hier eine Anleitung.


Bewertung: 3,5 / 6 Punkte



Mozilla Firefox:


Dieser Browser erreicht nicht das gleiche Sicherheitsniveau wie Google Chrome. Es gibt zum Beispiel keine Sandbox-Funktion. Jedoch ist der Tracking-Filter sehr stark, sodass ihr weniger Spuren im Netz hinterlasst. Ein großer Vorteil ist auch, dass Firefox Open Source ist, jeder kann den Code überprüfen und sehen, was der Browser macht und wohin er Daten sendet und empfängt.


Bewertung: 3,5 / 6 Punkte



Opera:


Hier haben wir einen Browser, der eine Mischung aus Chrome und Firefox ist. Er ist nicht so transparent wie Firefox, da er nicht komplett Open Source ist. Aber er bietet einige Vorteile bei den Features, wie z.B. einen Blocker für Werbung, Krypto-Mining und Tracker.

Bewertung: 3 / 6 Punkte



Microsoft Edge:


Der Edge, der Nachfolger des "geliebten" Internet Explorers, den man eigentlich nur gebraucht hat, um seinen bevorzugten Browser herunterzuladen. Laut einem Bericht des Cyber-Security Unternehmens NSS Labs hat der Edge fast 100% aller Phishing- und Malware-Seiten erkannt. Aber bei einem renommierten Hackathon war der Edge der meistgehackte Browser. Wie Chrome und Firefox bietet auch der Edge eine Sandbox-Funktion und regelmäßige Updates.

Bewertung: 2,5 / 6 Punkte



Brave:


Dieser relativ neue Browser basiert auf dem Open Source Code von Chrome und bietet vor allem eine bessere Performance im Vergleich zu den anderen Browsern. Der Fokus von Brave liegt auf Datenschutz. Er blockiert Werbung (außer natürlich seine eigene), Tracker, Scripts und Cookies. Auch die Fingerabdruckerkennung ist ein interessantes Feature.

Bewertung: 3 / 6 Punkte

Darknet Browser:

Dieser Browser nutzt die Tor Netzwerk Technologie und ermöglicht den Zugang zum Deep Web. Die Verschlüsselung hier ist besonders stark. Wie beim Tor Netzwerk muss jedoch die Performance der Sicherheit hintenanstehen.

Bewertung: 4 / 6 Punkte



Apple Safari:


Dieser Browser ist vor allem denjenigen bekannt, die aus dem Cupertino Universum kommen. Der Vorteil von Safari ist, dass er eine Rendering-Engine verwendet, die für Betrüger relativ unattraktiv ist, da diese Engine nicht weit verbreitet ist.

Bewertung: 3,5 / 6 Punkte



Tor:


Dieser Browser ist der sicherste im Feld. Mit ihm könnt ihr anonym surfen, da eure IP-Adresse und eure Informationen verdeckt werden. Ihr könnt mit diesem Browser auch Webseiten besuchen, die nicht mehr funktionieren, da sie möglicherweise ein veraltetes Zertifikat verwenden oder einfach gesperrt sind. Ein großer Nachteil, auch wenn er für meinen persönlichen Surf-Alltag jetzt nicht unbedingt relevant ist, ist die Geschwindigkeit und die Benutzerfreundlichkeit des Browsers.

Bewertung: 5 / 6 Punkte



Fazit:


Wie ihr seht, gibt es nicht "den perfekten Browser". Ihr müsst testen, welcher für eure Bedürfnisse am besten geeignet ist und worauf ihr Wert legt beim Navigieren im Internet. Ich persönlich nutze je nach Gerät unterschiedliche Browser, je nach Aufgabengebiet.

Und natürlich ist die Frage nach einem sicheren Browser nicht die einzige Frage, die dazu führt, dass man sich geschützt im Internet bewegt. Es gibt noch viele weitere Faktoren, wie das Klicken auf einen Link in einer E-Mail oder das Herunterladen von Software aus unbekannten Quellen. Aber dazu in späteren Beiträgen mehr.

5 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Comments


bottom of page